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Wie können komplex zusammengesetzte Produkte aus Kundenhaushalten am Ende ihrer Gebrauchszeit wieder in den Produktionskreislauf gelangen für eine vollständige (!) Neuverarbeitung?

Existierende RücknahmemöglichkeitenBearbeiten

Eigenständige Rücknahme (Rückkauf, Pfand, Leasing)Bearbeiten

Ein Produzent bietet seinen Kunden den Service an, das Produkt nach seiner Gebrauchszeit selbst wieder zurückzunehmen, z.B. abzuholen. Der Produzent ist unter Umständen selbst am besten in der Lage, seine Materialien zurückzugewinnen und einzusetzen. Er kennt sie und braucht sie. Möglichkeiten, die Kunden mit finanziellen Anreizen zur Kooperation zu bringen, sind z.B. Pfandsysteme oder Rückkauf. Der Rückkauf öffnet ein Geschäftsfeld für Zwischenhändler – Start-Ups, die die Organisation des Rücklaufs vereinfachen und optimieren. Eine andere Möglichkeit ist, von vornherein die Dinge nicht zu verkaufen, sondern nur zu verleasen. Das Abonnement kann immer weiter verlängert werden.


Biologisch abbaubare MaterialienBearbeiten

Bei biologisch abbaubaren Produkten oder Produktbestandteilen (wie z.B. Verpackungen) ist die Frage relativ leicht zu beantworten. Mit dem Produkt muss lediglich kommuniziert werden, wo das Produkt dem biologischen Abbau übergeben werden kann: "Werfen Sie es einfach in den Biomüll." "Bringen sie es auf einen Kompost." "Informieren sie sich unter xxx über spezielle Verwertungsstationen wie z.B. xxx in ihrer Nähe." Auch hier sind finanzielle Anreize durch z.B. Rückkauf durchaus vorstellbar.


Ideen für die Zukunft: ErfindungBearbeiten

Dienstleister?Bearbeiten

Welche interessanten Dienstleistungsservices für Rücktransport sind denkbar? Wo fängt man an? Was gibt es heute schon?

  • Gegenwärtig entstehende Resource Market Platforms können hier ein Anfang sein?


Umfassendes einheitliches Pfandbehältersystem?Bearbeiten

Man stelle sich ein einheitliches Pfandbehältersystem vor. Wie ist aber die Unterscheidbarkeit gegeben, wenn im Supermarktregal die 10 Käsesorten alle in der selben Schachtel statt in unterschiedlich bunten und aufwendigen Verpackungen liegen? Die Antwort darauf ist die digitale Repräsentation des Produktes. Am Regal könnte z.B. ein Display oder eine vergleichbare Darstellungstechnik angebracht sein, die die Individualität der Produkte hervorkehrt, sich zudem automatisiert aus deren Konsummodul Wikis updatet. Eine Version die nach der Umstellung viel ökonomischer und zugleich spannender ist.


Bring Your Own Boxes!Bearbeiten

  • Meine Großmutter hat eine Einkaufstasche mit passender, angenähter Hülle, die zusammengefaltet die Größe einer Pflaume hat.
  • Aus hygienischen Gründen ist es in Deutschland nicht erlaubt, eigene Verpackung über den Tresen (z.B. beim Fleischer) rüberzureichen. Aber kann man nicht ein interessantes Übergabesystem entwickeln, das den hygienischen Vorgaben gerecht wird. Irgendwo inspiriert z.B. von der Drehscheibe an Ticketschaltern oder ein Übergabetrichter ...?
  • Einige Supermärkte bieten Regenschirme zum Verleih gegen eine kleine Pfandgebühr an, Plastiktüten aber werden verkauft. Wieso kann man nicht an der Kasse einen Einkaufsbeutel erhalten, den man genauso wie Flaschen wieder abgeben kann? Dann könnte man die Beutel auch aufwändiger gestalten & dann z.B. waschen.

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